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Der ganz normale Wahnsinn
 
 

Der Anfang vom Ende...

Okay, also bis zur 10. Klasse war eine durchschnittlich gute Schülerin und ab der Oberstufe fing alles damit an, dass ich eindeutige Defizite in Mathe zeigte, was unglücklicher Weise auch noch mein Leistungskurs war. Ja natürlich lag es auch am Thema mit dem ich absolut nichts anfangen konnte, doch mit der Zeit des ersten Halbjahres schaffte ich mir eine regelrechte Prüfungsphobie aufzubauen, in allen Fächern, in denen ich nicht die allerhellste Leuchte war. Ich lernte und machte und tat aber am Ende blieb ich wieder in einer einstelligen Punktzahl. In Mathe war es am Schlimmsten. Ich habe es tatsächlich im ersten Halbjahr nie über 3 Notenpunkte geschafft, was mich sehr kaputt machte. Ich fing an wenig zu essen und schlecht zu schlafen, doch zum Glück hatte ich in dieser zeit jemanden bei mir, der mir in dieser Zeit echt beistand. Im Elterngespräch versprach ich Besserung. ich wollte mehr für die Schule tun, mich mehr konzentrieren und alles tun, was nur in meiner Macht stand um mich zu verbessern. Doch das machte zum Beispiel die Sache mit dem Stress nicht besser. Es spitze sich soweit zu, dass ich während des Unterrichts zusammenbrach.

Von da an waren meine Eltern sogar etwas verständnisvoller als bisher, jedoch nicht sonderlich viel. Alle Seiten wollten etwas von mir und der Druck wurde immer größer. Dann kamen endlich die Winterferien und ich konnte zum Glück etwas runterkommen. Leider hatte ich 4 Unterkurse gesammelt, was wiederum bei meiner Familie nicht sonderlich berauschend ankam.

Leider wurde das zweite Halbjahr nicht sonderlich besser und ich kann echt ins rutschen, denn wenn ich wieder so viele Unterkurse sammeln würde, hätte ich echte Probleme zum Abitur zugelassen zu werden. Insgeheim dachte ich mir sehr oft, dass das Abi doch eine Nummer zu groß für mich sei. Naja meine Noten wurden jedoch wie gesagt nicht besser und es kam zum zweiten Elterngespräch, in dem mir nahegelegt wurde vom Gymnasium abzugehen und eventuell auf einer Fachoberschule weiter zu gehen. Meine Eltern, insbesondere mein Vater machte mich, auch nur für den Gedanken, so sehr zur Sau, dass ich fast jeden Abend mit Tränen einschlief, weil ich mich mal wieder mit ihm gestritten habe oder weil ich einfach unglücklich darüber war, dass er mir nicht ein wenig mehr Freiraum ließ.

Aber das sollte mit der angenommenen Bewerbung und der postiv verlaufenden Aufnahmeprüfung genauso bleiben. Ich bekam böse Blicke und nur "zähflüssig" die Unterschrift auf dem Aufnahmeformular. Seit her ist das Thema immer noch verdammt heikel, aber mal sehen was da noch so kommen mag...

17.6.16 16:42

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