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Der ganz normale Wahnsinn
 
 

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Der Eintrag der in alle Kategorien passt....

Kennt ihr das: Ihr denkt es wäre alles in Ordnung und dann... baaam. Schlag in die Fresse!
Doch spulen wir mal ein paar Stunden zurück.
In unserer Stadt war BRN, also verbrachten wir drei Mädels den Nachmittag dort. Es war mega warm und wir genossen die ein oder andere Erfrischung. Für den Abend war Grillen mit meinem Ex-Freund und einem seiner Kumpels geplant. Wir alle kannten uns eh schon ziemlich gut durch unseren gemeinsamen Sport im selben Verein.
Also bereiteten wir 3 erstmal bei einer meiner Freundinnen alles vor ihre Eltern waren im Urlaub und einem entspannten Abend stand nichts im Weg. Während die Hausherrin den Tisch deckte, bereiteten wir 2 Wasserbomben vor, mit denen wir die Jungs attackieren wollten. Doch die beiden ließen sich Zeit. Als sie dann endlich ankamen, war die Überraschung perfekt. Wir als Handballerinnen landeten so den ein oder anderen Volltreffer. :D
Wir schmissen den Grill an und ein toller Sommerabend mit Freunden im Garten vor dem Feuer konnte beginnen. Musik, Bier, tolle Freunde. Ich war echt glücklich. Am späteren Abend räumten wir alles zusammen und sahen uns noch einen Film an. So gegen Eins machten wir uns auf den Weg nach Hause.
Ich betrat leise unsere Wohnung. Alles ruhig, bis auf das Schnarchen aus dem Wohnzimmer, nix ungewöhnliches. Ich schaute nach, es war mein Vater, doch ich ließ ihn schlafen. Ich betrat meinen Balkon und setzte mich hin. Ich war echt glücklich, so wie seit langem nicht mehr. Die neue Schule war für mich mehr als eine gute Entscheidung, im Handball lief es gut, ich führte eine tolle Beziehung... Dann fiel mir ein, ich sollte jemandem sagen, dass ich wieder zuhause war. Also ging ich zu meiner Mutter, beziehungsweise wollte es. Im Schlafzimmer: niemand, draußen auf dem Balkon: niemand. Ich weckte also doch meinen Vater. Er sehr verschlafen: "Sie wollte noch mit Lotte (Hund) in den Garten...". Auch dort sah ich nach: niemand. Es bleib noch eine Sache: das Gästezimmer. Ich betrat es und sah meine Mutter weinend im Gästebett liegen. Sie stammelte irgendwas von:"... Papa und ich haben uns unterhalten und so geht das nicht weiter. Wir müssen jetzt schauen wie es mit uns weiter geht. Es tut mir leid...". Und sie fing wieder an zu weinen. Ich war völlig perplex... Nein, Nein, Nein das ist jetzt nicht wahr... Ich sagte meiner Mutter gute Nacht und ging in mein Zimmer, auf meinen Balkon. Ich sackte zusammen und fing bitterlich an zu weinen. Ich konnte es nicht fassen. Ja okay, sie stritten sich in oft und es war oft schlechte Stimmung, aber das sie sich trennen? Nein...
Im selben Atemzug rief ich meinen Freund an. Er merkte, dass es mir absolut nicht gut ging und machte sich sofort auf den Weg zu mir. Inzwischen war es schon nach 2 Uhr. Er kletterte auf meinen Balkon und versuchte alles um meine Aufmerksamkeit auf ihn zu richten und mich abzulenken. Doch keine Chance. Ich war in Trance. Ich weinte einfach nur oder starrte in den Sternenhimmel. Nach 3 Uhr schaffte er es, mich zu überreden, ins Bett zu gehen. Dort lagen wir bis 4 Uhr wach und sahen Videos auf YouTube. ich wollte einfach nicht schlafen, einfach nicht am nächsten Tag aufwachen und merken, dass das alles KEIN Traum war. Doch irgendwann übermannte mich die Müdigkeit und ich schlief ein.
Am Morgen war alles komisch, nichts wie früher. Am selben Tag ging ich mit meinem Vater mit unserem Hund. Er fing an zu reden von wegen räumlich Trennung und dass sie sich gegenseitig nicht mehr unterstützen und ertragen würden... Irgendwann hörte ich nicht mehr zu.

Seit diesem Wochenende ist fast ein halbes Jahr vergangen. Nun ist klar geworden, dass mein toller Vater seit bald einem Jahr eine jüngere Affäre aus der Arbeit hat. Ich würde mal sagen: voll das Klischee getroffen. Er war sogar 2 Wochen mit ihr auf Kuba, und wir? Wir waren seit fast 2 Jahren nicht mehr wirklich im Urlaub, weil es hieß wir müssen aufs Geld achten.
Das blöde: Meine Mutter und ich finden keine Wohnung. Immer wieder der verdammte Konflikt, mal beschwert sich der eine über den anderen oder anders herum. Und ich? Ich darf mich nicht auf eine Seite stellen, doch oft passiert es mir, dass ich sauer werde. Sauer auf meinen Vater, ihn ungerecht behandele, ohne es wirklich zu wollen. Ich liebe beide unheimlich, doch im Moment fällt es mir oft nicht leicht es beiden voreinander zu zeigen. Außerdem will und muss ich stark sein. Für meine Mutter. Seit unserem Umzug nach Dresden vor vier Jahren hatte sie es schwer hier Anschluss zu finden. Somit bin ich jetzt hier ihre einzige richtige Anlaufstelle. Und sie leidet, sie leidet sehr! Und wenn ich jetzt noch schwach werde, hat sie niemanden der für sie stark ist.

Ich hoffe es wird bald leichter. Ich wünsche mir, dass meine Mutter und ich eine Wohnung finden und sie bald einen Job findet. Dann sollte es Bergauf gehen. Hoffentlich. Ich wünsche es mir sehr. So sehr.

20. August 2015

Traumwelt - Wenn ich bei dir bin, blende ich alles aus. Du machst mich glücklich. Du schaffst es mich zu motivieren und mich aufzubauen. Du ruhst in dir und ich beneid' dich darum. Ich will jede Sekunde bei dir sein und vermisse dich schon nach ein paar Minuten.

11. April 2016

Man sagt Leben heißt lieben.

Ich finde auch, dass das stimmt, also in gewissem Maße. Für mich heißt leben, frei sein, das Dasein zu genießen. Und etwas zu erreichen. Natürlich auch lieben. Doch man muss aufpassen, dass beide Seiten nicht zu kurz kommen, denn falls das passiert, ist man eingeschränkt im eigenen Handeln. Und dann kann man auch nicht entspannt leben. Doch im Moment will ich lieben und mit der Liebe macht es einfacher das Leben zu genießen und vielleicht hilft es auch Ziele zu erreichen. Hoffe ich zumindest. Denn wenn nicht, dann muss ich wieder versuchen alles unter einen Hut zu bekommen. Und das erscheint mir ziemlich schwierig...

05. April 2016

Mal bist du laut, mal leise.

Aber immer da, ob für mich oder andere ist egal.

Mal bist du verschlossen, mal offen.

Aber immer liebenswert.

Du zeigst jedem wer du bist und was du für eine Meinung hast..

Und das finde ich gut.

Denn genauso möchte ich eigentlich sein.

Aber ich schaffs nicht.

Denn meist bin ich viel zu sehr damit mit mir selbst beschäftigt, als das ich anderen helfen könnte, als das ich für andere da sein könnte.

Und meist bin ich leise, weil ich es nicht mag laut zu sein.

Und jetzt kommst du und versuchst mir zu helfen laut zu werden.

Und schon wieder bin ich die, der geholfen werden muss.

Und das macht mich traurig und wütend, weil ich dich auch gern mal unterstützen würde.

Aber das lässt du ja fast nicht zu.

Du möchtest nur, dass es mir gut geht und lässt dein Wohl dabei außen vor.

Und ganz ehrlich? Das finde ich schade, denn was bringt es mir, wenn du mich über jeden Kieselstein trägst und dabei selbst stolperst und dich verletzt?