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Der ganz normale Wahnsinn
 
 

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Der Anfang von mittendrin...

Ich glaube, es hätte keinen großen Sinn da anzufangen, wo ich anfing zu schreiben. Ich war nur unsicher und verletzt und das wahrscheinlich auch zu Recht, doch ich will das jetzt nicht nochmal aufwärmen. In dieser Zeit fing ich an Gedichte zu schreiben. Eventuell werde ich diese Gedichte und Texte die darauf folgten irgendwann mal preisgeben, doch nicht jetzt.

Also, ich heiße Linda und bin 17 Jahre alt. Ich bin seit fast einem Jahr glücklich vergeben und hoffe, dass das noch eine ganze Weile so ist. Wir haben uns bei meinem allerliebsten Hobbie kennengelernt: Handball. Doch leider ist er im Erzfeindverein meines Vereins, was auch meinen Ex-Freund, welcher auch Handballer (aber in meinem Verein) ist, ein wenig irritiert hat. Beide haben auch noch den selben Namen, was das Ganze noch schlimmer gemacht hat, aber ich glaube das ist grad ein wenig zu weitschweifend.

Egal anderes Thema. Gestern war quasi mein letzter offizieller Schultag an meiner jetzigen Schule, doch das ist nicht so, weil ich fertig bin mit der Schule oder ich nun eine Ausbildung anfange, nein. Ich bin einfach zu schlecht, zu faul oder sonst was. Ich habe einfach die 11. Klasse am Gymnasium nicht überlebt. und nun? Nun muss ich das zweite Mal wechseln. Aber diemal nicht wegen eines Umzugs, sondern weil ich es nicht geschafft habe. und das macht mich echt fertig, weil ich es so gerne geschafft hätte, es so gener meinem Vater gezeigt hätte, dass er Unrecht hat. Doch das habe ich nicht geschafft, einfach weil ich zu faul war, glaube ich. Und nun habe ich es tatsächlich geschafft mir das allgemeingültige Abi zu verspielen. Aber das ich auch schon wieder sehr tiefgreifend.

Ihr merkt ich habe viel worüber ich mir meine Gedanken mache und worüber ich gerne schreiben würde.

Der Anfang vom Ende...

Okay, also bis zur 10. Klasse war eine durchschnittlich gute Schülerin und ab der Oberstufe fing alles damit an, dass ich eindeutige Defizite in Mathe zeigte, was unglücklicher Weise auch noch mein Leistungskurs war. Ja natürlich lag es auch am Thema mit dem ich absolut nichts anfangen konnte, doch mit der Zeit des ersten Halbjahres schaffte ich mir eine regelrechte Prüfungsphobie aufzubauen, in allen Fächern, in denen ich nicht die allerhellste Leuchte war. Ich lernte und machte und tat aber am Ende blieb ich wieder in einer einstelligen Punktzahl. In Mathe war es am Schlimmsten. Ich habe es tatsächlich im ersten Halbjahr nie über 3 Notenpunkte geschafft, was mich sehr kaputt machte. Ich fing an wenig zu essen und schlecht zu schlafen, doch zum Glück hatte ich in dieser zeit jemanden bei mir, der mir in dieser Zeit echt beistand. Im Elterngespräch versprach ich Besserung. ich wollte mehr für die Schule tun, mich mehr konzentrieren und alles tun, was nur in meiner Macht stand um mich zu verbessern. Doch das machte zum Beispiel die Sache mit dem Stress nicht besser. Es spitze sich soweit zu, dass ich während des Unterrichts zusammenbrach.

Von da an waren meine Eltern sogar etwas verständnisvoller als bisher, jedoch nicht sonderlich viel. Alle Seiten wollten etwas von mir und der Druck wurde immer größer. Dann kamen endlich die Winterferien und ich konnte zum Glück etwas runterkommen. Leider hatte ich 4 Unterkurse gesammelt, was wiederum bei meiner Familie nicht sonderlich berauschend ankam.

Leider wurde das zweite Halbjahr nicht sonderlich besser und ich kann echt ins rutschen, denn wenn ich wieder so viele Unterkurse sammeln würde, hätte ich echte Probleme zum Abitur zugelassen zu werden. Insgeheim dachte ich mir sehr oft, dass das Abi doch eine Nummer zu groß für mich sei. Naja meine Noten wurden jedoch wie gesagt nicht besser und es kam zum zweiten Elterngespräch, in dem mir nahegelegt wurde vom Gymnasium abzugehen und eventuell auf einer Fachoberschule weiter zu gehen. Meine Eltern, insbesondere mein Vater machte mich, auch nur für den Gedanken, so sehr zur Sau, dass ich fast jeden Abend mit Tränen einschlief, weil ich mich mal wieder mit ihm gestritten habe oder weil ich einfach unglücklich darüber war, dass er mir nicht ein wenig mehr Freiraum ließ.

Aber das sollte mit der angenommenen Bewerbung und der postiv verlaufenden Aufnahmeprüfung genauso bleiben. Ich bekam böse Blicke und nur "zähflüssig" die Unterschrift auf dem Aufnahmeformular. Seit her ist das Thema immer noch verdammt heikel, aber mal sehen was da noch so kommen mag...

Mein Ein und Alles...

"Also ich spiele jetzt Handball.", so fing meine beste Freundin an zu erzählen. Am selben Abend berichtete ich das meinen Eltern und mein Vater, welcher früher selbst in der Jugend auf höherer Ebene gespielt hat. Er fing an zu schwärmen und ich begeisterte mich immer mehr für diesen Sport. Somit kam es dazu, dass ich mal zum Probetraining ging. Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten, doch es gefiel mir immer besser und ich blieb. Aber als neue hatte ich logischer Weise wenige Einsätze und irgendwann stand ich im Tor. Ich weiß garnicht mehr, wie es dazu kam, auf jeden Fall entdeckte ich mein Talent. Ich war schnell auf den Beinen und hatte eine ziemlich gute Beweglichkeit. Dennoch gab es ja noch die andere Torhüterin. Sie war groß, größer als alle anderen und war gut gebaut. Es wurde oft gewitzelt:" Wenn man deine Beine nimmt und ihr Oberkörter, wärt ihr die perfekte Torhüterin.".Trozdem war sie diejenige, die schon seit mehreren Jahren Handball spielte und diejenige, welche eine Einladung der Sportschule bekam, sie jedoch ablehnte.Somit blieb sie immer die Nummer eins und ich hatte nie die Chance wirklich zu zeigen, was ich kann.

Circa nach 2 Jahre zogen wir weg und ich begann nach einer Weile wieder zu spielen. Und in dem Verein wurde ich auch endlich mal gebraucht. Es machte Spaß und ich lernte viel. Mehr als irgendwann davor. Und dann kam die Handballfestwoche. Unsere ersten Frauen, welche auf Verbandsligaebene spielen, hatten keinen Torhüter. Naja schon, aber nur für 2 Spiele. Für das restliche Turnier wurde ich eingekauft. Ich war so furchtbar aufgeregt, doch ich machte meine Sache echt gut. Ich hatte es sogar geschafft, uns den dritten Platz zu erspielen und durfte dafür den Pokal mit nachhause nehmen. Von da an durfte ich immer mehr Frauen spielen und war bei vielen Mannschaft, in der Jugend sowie bei den Frauen, ein gefüchteter Gegner. Das soll jetzt nicht arrogant klingen, aber so war es und ich war darüber zwar froh, hatte dadurch aber auch immer den Druck Leistung bringen zu müssen, immer so gut zu sein. 

Ab der kommenden Saison darf ich dann sogar fest bei unseren ersten Frauen spielen. Ab da an muss ich schauen, dass ich die A-Jungend und die Frauen unter einen Hut bekomme.... Nur wie?

01. Juni 2014

Menschen, die dir in deinem Leben wichtig sind, verändern dich. Doch die Menschen, die du liebst, machen dich zu dem, was du bist.

05. Juni 2014

Das Leben ist ein wunderschönes Gemälde und wenn eine liebenswerte Person dir einen traumhaften Moment schenkt, dann zeichnet sich dieser mit allen bunten und schönen Farben auf die Leinwand und diese Zeichnung bleibt für immer in deinem Herzen.